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Steilküste

Ein über 5 Kilometer langer, steinfreier und feinsandiger Strand wechselt von einer Flachküste hin zu einer Steilküste.

An die Flachküste schließt sich nach Westen eine bis auf 35 Meter ansteigende bildhaft schöne Steilküste an. Diese Steilküste ist ein Produkt der Eiszeit und wird als Glazialschuttküste bezeichnet. Während im Norden der Ostsee die Küsten felsiger sind, wurden hier durch das Eiszeitgeschiebe Blauton, Geschiebemergel, Lehm, Kreide und Geröllmassen abgelagert.

Die Steilküste ist eine sehr sensible und dynamische Landschaft. Die alljährlichen Abbrüche können Dimensionen von mehreren Dezimetern bis hin zu einigen Metern erreichen. Die Abbrüche erfolgen meist im Frühjahr und Herbst. Nach solchen Abbrüchen hat der Wanderer oft das Glück, am Fuße der Steilküste Fossilien zu finden.